Fachzentrum für Notfallpsychologie und Psychotraumatologie
„WISSEN IST DER SCHLÜSSEL FÜR STABILITÄT“
ELIAS VON STERNBERG
Forschung und Praxis
-
seit 2024: Medizinischer Leiter des Care Teams Thurgau, Schweiz
-
seit 2016: Visiting Professor für Notfallpsychologie an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, Hall in Tirol (UMIT Tirol)
-
2011: Konzeptionierung, Durchführung und Leitung des Leadership-Projekts: "Psychological first aid" für die Jugendolympiade 2012 in Innsbruck, International Olympic Committee, IOC
-
2011: Notfallpsychologisches Team “Listening Ears“ für das Weltpfadfindertreffen (Jamboree), Schweden 2011
-
2010 – 2012 Universitätsprofessor für Gesundheitspsychologie und Notfallpsychologie am Institut für Angewandte Psychologie; UMIT Tirol
-
2009 – 2014: Institutsvorstand des Instituts für Angewandte Psychologie an der UMIT Tirol
-
2006 – 2007: Leiter des SvE-KIT-Teams (Krisenintervention), Freiwillige Rettung Innsbruck (FRI), Österreichisches Rotes Kreuz (ÖRK)
-
2002 – 2006: Leitender Notfallpsychologe im Bezirksrettungskommando der Freiwilligen Rettung Innsbruck (FRI), Österreichisches Rotes Kreuz (ÖRK):
-
2006: Habilitation – Venia Docendi für das Fach Notfallpsychologie am Institut für Psychologie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFU)
-
2002 – 2004: Senior Researcher und Projektmanager am Kplus-Kompetenzzentrum "alpS - Center of Natural Hazard Management", Innsbruck
Ausbildungen, Vorlesungen und Vorträge
Ausbildungen
-
Leiter des Zertifikationslehrgangs „Notfallpsychologie“; Österreichischer Berufsverband GkPP
-
Ausbildung der Care-Teams St. Gallen und Thurgau
-
Fortbildung „Peer-Support“ für Mitarbeitende im Strafvollzug, Republik Österreich, Strafvollzugsakademie
-
Referent des Universitätslehrgang „Risikoprävention und Katastrophenmanagement“, OeRisk, Universität Wien
-
Fortbildung: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
-
Training Supervisor für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes – ICRC (Genf) in Zusammenarbeit mit dem Cameron Centre for Forensic Medical Sciences, Barts and The London School of Medicine and Dentistry, University of London im Bereich "Management of the Dead in Armed Conflicts and Catastrophes", Genf
Vorlesungen
-
seit 2010: „Gesundheitspsychologie und Notfallpsychologie“ Private Universität UMIT Tirol
-
seit 2015: „Aspekte von Opfern und Angehörigen mit Gewalt“. Grundlagen zur interpersonellen Gewalt, Universität Zürich
-
2013 – 2014: „Psychotraumatologie“, Private Universität UMIT Tirol
-
2009 – 2012: „Notfallpsychologie“, ETH – Zürich, Militärakademie: MILAK
-
2007: „Sozialpsychologische Aspekte von Extremereignissen“ Universität Innsbruck
-
2005: „Sekundäre Traumatisierung und maladaptive Bewältigungsstrategien“, Universität Innsbruck
-
2005: „Interventionen und Handlungskonzepte in Großschadensereignissen“, Universität Innsbruck
-
2003: „Erleben und Verhalten in Katastrophen“, Universität Innsbruck
Vorträge
-
AUA – Austrian Airways, Wien
-
Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär des Kantons Bern, Bern
-
CareLink, Zürich-Kloten
-
Deutsche und Österreichische Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie, Innsbruck
-
Fahndungsdienst der Kantonspolizei, Basel
-
Hochschule für Polizei, Villingen-Schwenningen
-
IRM – Institut für Rechtsmedizin, Zürich
-
KIT–Liechtenstein, Vaduz
-
Kriminalpolizei, Zürich
-
Ostschweizer Kinderspital (Kipsi), St. Gallen
-
Schweizer Notfallseelsorger, Wartensee
-
UKBB – Universitäts-Kinderspital beider Basel
Einsatzerfahrung
-
1999 – heute: Nachsorgeeinsätze und Supervisionen im Rahmen der Kollegenhilfe
-
1999 – 2008: über 150 Einsätze als Mitglied des Kriseninterventionsteams des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK)
Einsätze in Großschadensereignissen:
-
Scholl Shooting Graz, 2025
-
Überschwemmung in Tirol, 2005
-
Snowboard-Event-Tragödie (Air & Style) am Bergisel, 1999
-
Seilbahnunfall in Sölden, 2005
-
Psychosoziale Interventionen für Kosovo-Flüchtlinge, 1999
-
Lawinenkatastrophen von Galtür und Valzur, 1999
-
Lawinenkatastrophe im Jamtal, 1999
-
Gelenksbusunfall in Vomp, 2000
-
Busunfall in Finkenberg, 1999
Publikationen
-
BRAUCHLE G. Posttraumatische Reifung. In C. Steinebach, D. Jungo R. Zihlmann (Hrsg.) Positive Psychologie in der Praxis. Anwendungen in Psychotherapie, Beratung und Coaching. Belz Verlag; 2012; 146–152.
-
BRAUCHLE G. Kriegstraumatisierung von Kindern und Jugendlichen. In: BRAUCHLE G, Erkert V, Franz M, Goerlich-Koch A, Randegger C, Wyss H, (Hrsg.) Krisenkompass. Orientierung für den Umgang mit schweren Krisen im Kontext Schule. Bern: Schulverlag blmv AG; 2010. p. 42–43.
-
BRAUCHLE G. Sexuelle Aggression unter Jugendlichen. In: BRAUCHLE G, Erkert V, Franz M, Goerlich-Koch A, Randegger C, Wyss H, (Hrsg.) Krisenkompass. Orientierung für den Umgang mit schweren Krisen im Kontext Schule. Bern: Schulverlag blmv AG; 2010. p. 32–33.
-
BRAUCHLE G. Zur Aufrechterhaltung sekundärer Traumatisierung bei psychosozialen Einsatzkräften. Zeitschrift für Psychotraumatologie Psychotherapiewissenschaft Psychologische Medizin - ZPPM 2007; (3):37–48.
-
BRAUCHLE G. Ereignis- und reaktionsbezogene Prädiktoren der Akuten und Posttraumatischen Belastungsstörung bei Einsatzkräften. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 2006; (1):52–62.
-
BRAUCHLE G. Persistierende Dissoziation als Prädiktor posttraumatischer Belastungsstörungen bei psychosozialen Fachkräften. Zeitschrift für Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 2006; (56):342–346.
-
BRAUCHLE G. Das Gletscherbahnunglück von Kaprun in Österreich im Jahr 2000: Maladaptive Copingstrategien, Intrusionen und Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kriminalbeamten. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie 2005; (4):167–174. BRAUCHLE G. Sekundäre Traumatisierung von Einsatzkräften. In: Bamberg S, editor. Umweltpsychologie. Lengerich: Pabst Science Publishers; 2006. p. 46–61.
-
BRAUCHLE G. Notfallpsychologie und Psychotherapie. Setting und Einsatzkriterien. Bonn: Deutscher Psychologen Verlag; 2002. p. 121–129. BRAUCHLE G. Empirische Erklärungsmodelle zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Posttraumatischen Belastungsstörung. Journal für Psychologie 2011; (http://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/article/view/86/48)
ÜBER MICH
ANSATZ
Das Fachzentrum für Notfallpsychologie und Psychotraumatologie bietet umfassende Fortbildungen für Psychologen und Psychologinnen. Mein Ziel ist es, Fachkräfte im Bereich der Krisenintervention und psychologischer Notfallhilfe zu unterstützen und fortzubilden.
ERFAHRUNG
Ich verfüge über eine 25-jährige Praxis in Gesundheitspsychologie, Notfallpsychologie und Psychotraumatologie. Ich bringe nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrungen aus Krisensituationen und Großschadenslagen mit, um den Teilnehmenden wertvolle Einblicke zu geben.
QUALIFIKATIONEN
Leitung des Zertifikationslehrgangs „Notfallpsychologie“
Gastprofessur für Gesundheits- u. Notfallpsychologie
Medizinische Leitung des Care Teams Thurgau
Senior Researcher am Kplus-Kompetenzzentrum
für das Projekt: „Disastermanagement“
Leitung des Leadership-Projekts: „Psychological first aid" für die Jugendolympiade 2012
SCHWERPUNKTE
Notfallpsychologie
Psychotraumatologie
Krisenintervention
Positive Psychologie
KONTAKTIEREN SIE UNS
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme! Bei Fragen zu unseren Fortbildungen oder für individuelle Anfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
TELEFON
+43 664 8869 5504

Univ.-Doz. Dr. Gernot Brauchle
E-Mail: g.brauchle@gmail.com

Sarah Pitsch, Hebamme HF
E-Mail: sarah.pietsch@outlook.com